Busen
Hier sind schöne und außergewöhnliche Busen abgebildet.
Die biologische Funktion ist zunächst das Stillen von Säuglingen mit Muttermilch, weshalb der Mensch auch zur Klasse der Säugetiere gezählt wird. Da jedoch die meisten weiblichen Primaten im Verhältnis zu den jeweiligen männlichen Artgenossen wesentlich weniger ausgeprägte Brüste haben als Frauen, wird angenommen, dass die weiblichen Brüste zusätzlich ein speziell menschlicher Sexualdimorphismus sind und ihre Anziehungskraft auf potentielle Partner eine zweite wesentliche Funktion ausmacht. Die Brüste – vor allem die Brustwarzen – gehören zu den erogenen Zonen. Leicht unterscheidbar sind die erhabenen dunkel- bis hellroten Brustwarzen, inmitten des flacheren gleichfarbigen Warzenhofes (lat. Areola) der sich wiederum in der Mitte der Brust befindet. Berührungen der Brustwarzen wirken oft stimulierend, erregen den Geschlechtstrieb oder führen nach der Schwangerschaft zur Absonderung von Muttermilch. Die Brust und ihr Anblick stellen für mögliche Sexualpartner einen wichtigen erotischen Reiz dar. Dabei unterscheiden sich die Vorlieben für verschiedene Brustgrößen und -formen sowohl bei den Frauen selbst als auch bei Männern stark und haben sich auch durch die Zeit und Modeepochen hinweg sehr gewandelt.
Unbestritten ist die hohe Anziehungskraft der weiblichen Burst auf viele Männer. Ob diese aber von einem körpereigenen Magnetfeld aus dem Busen stammt, bleibt auch nach Abschluss einer Studie griechischer Medizinphysiker fraglich. Wie das Team um Photios Anninos von der Democritus-Uni in Alexandroupolis publizierte, bilden Ionenströme durch die Zellmembranen im Drüsenkörper ein schwaches Magnetfeld. Dieses hätten die Forscher mit Hilfe hochsensibler Magnetometer gemessen. Zudem würde sich die Feldstärke periodisch im Menstruationszyklus ändern und ließe womöglich Rückschlüsse auf den Zeitpunkt des Eisprungs zu, mutmaßen die Wissenschaftler.

Busen-Gedicht

Beliebt ist bei der Männerwelt ein schöner Busen, der gefällt, der unsre Frauen herrlich ziert, und immer wieder neu verführt. Den Reizen, denen wir erliegen, sobald wir sie zu fassen kriegen, soll dies Gedicht gewidmet sein, ganz gleich, ob diese groß, ob klein. Wie launisch zeigt sich die Natur, wenn sie gestaltet die Figur: Hier lässt sie tolle Formen wippen, dort sieht man nichts wie Haut und Rippen. Weil’s unterschiedlich groß geformt, drum ist auch der BH genormt: Von 1-12 ganz kurz und schlicht, so steigen Größe und Gewicht. Ganz ungeeignet ist zum Schmusen die Größe 1, der Mini-Busen. Kein Wunder, daß so schnell ermüdet, wer so ein flaches Weib behütet. Bescheiden ist auch das Vergnügen, in Busengröße 2 zu liegen. Immerhin ist was zu finden, man weiß was vorne ist und hinten. Bei Größe 3 wird’s schon erträglich, da hat man was, da wird’s beweglich. Wenn ein Bikini dies umhüllt, ergibt sich schon ein reizend Bild. Bei Größe 4 und schlanken Hüften, kann dich ein Weib sehr schnell vergiften. Du zappelst mit verwirrtem Sinne wie ein Insekt im Netz der Spinne. Welch Weib weiß nicht um ihre Trümpfe, steht im BH bei ihr die fünfe. Da bebt vor Lust die Männerhand, die so ein Prachtstück hält umspannt. Ein Mann, der nie in seinem Leben durft' die Größe 6 bewegen, der wurd vom Schicksal arg betrogen, um den ging's Glück im großen Bogen. Ein schöner Busen Größe 7 gibt Anstoß zu besondren Trieben, jagt Männer in die kühnsten Träume, wie Affen in die höchsten Bäume Unbeschreiblich ist die Pracht bei einem Busen Größe 8. Wer solchen Weibes Gunst errungen, dem ist der große Wurf gelungen. Die Größe 9 taugt nur fürs Bett, für den, der Kummer hat, ist's nett. Hier kann er sein Gesicht vergraben und stundenlang der Welt entsagen. Bei Größe 10 da wird’s beschwerlich, auch ist es nicht mehr ungefährlich, beugt sich ne Frau mit solchem Busen über den Mann, bereit zum Schmusen. Das Spiel mit Häkchen und mit Ösen so schön`s bei Größe 6 gewesen, lustvoll spielend voller Feuer, hier wird’s zum echten Abenteuer. Ist's letzte Häkchen endlich auf, da nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus dem vollen, prallen Mieder stürzt es wie Lawinen nieder. Umhüllt des Mannes Haupt im Nu, deckt Nase, Augen, Ohren zu. So fühlt er sich ganz schnell bedroht vom plötzlichen Erstickungstod. Doch keiner ist bislang verdorben und unter so viel Fleisch gestorben. Jedem ist es noch geglückt, daß er das Licht der Welt erblickt. Mit Größe 11 befreit von Hüllen, lässt sich 'ne ganze Bettstatt füllen. Wie Hefeteig bei Hitzewellen so sieht man's in die Kissen quellen. Bekümmert sieht der Mann hier ein, daß seine Hände viel zu klein, zu hindern die befreiten Riesen, nicht übern Bettrand wegzufließen. Bei 12 da wird es kolossal, ultra-super-maximal. Doch hört ihr Camping Freunde her: Ist dieses Ding auch superschwer, spart man im Urlaub doch viel Geld, denn der BH ersetzt das Zelt. Die Größe 13 gibt es nicht, drum endet hier auch das Gedicht mit einem Wort an Euch Ihr Frauen, ihr wisst, worauf die Männer schauen.

 

Der Busen ist biologisch gesehen etwas SeltsamesWieso haben Frauen einen Busen? Die verbreiteteste wissenschaftliche Theorie dazu kommt zu einem durchaus nachvollziehbaren Schluss: Der Busen hat sich als sexuelles Lockmittel entwickelt, und zwar nach dem Vorbild eines prallen Hinterteils. Durch den aufrechten Gang des Menschen fehlte ein erotisches Signal auf der Vorderseite der Frau und so übernahmen die Brüste im Lauf der Evolution des Menschen diese Funktion. Die britische Anthropologin Gillian Bentley hat allerdings noch einen weiteren Erklärungsansatz: Die Entwicklung der üppigen Brust war nötig, weil die Gesichter der Menschen immer flacher wurden. Affenbabys mit ihrer hervorragenden Mundpartie können an den flachen Brüsten ihrer Mütter saugen. Menschenbabys mit ihren flachen Gesichtern gelingt das dagegen nicht - die Nase würde an der flachen Brust anstoßen. Nach der Meinung der Forscherin wuchsen die Brüste also, während die Gesichter flacher wurden. Möglicherweise hat eine Kombination beider Effekte zum Busen geführt, so einige Wissenschaftler. Die wegen der flachen Gesichter größer werdenden Brüste gefielen den Männern und so wurde der Busen im Lauf der Evolution runder und runder.

Barbusige Schwedinnen kämpfen für Gleichberechtigung (11/2007)
Schwedische Feministinnen wollen mit blankem Busen, einem Manifest und juristischen Klagen die Gleichberechtigung auch bei der Kleiderordnung in Schwimmhallen durchsetzen. Frauen fordern Gleichberechtigung, auch in der Kleiderordnung. Vergrößern (Symbol) "Wir verlangen, dass sich Frauen auch mit nacktem Oberkörper in Situationen bewegen dürfen, in denen das für Männer sozial akzeptiert ist" schreiben die Frauen von "Blanka Bröst" ("Nackte Brust") in einer Grundsatzerklärung. Sie sind seit einigen Wochen auch zur "Propaganda der Tat" übergegangen. Immer wieder tauchten in Schwimmhallen Gruppen von Schwedinnen oben ohne auf und trotzten den Aufforderungen von Bademeistern und Bademeisterinnen zum Bedecken ihrer Busen. Wie die Zeitung "Kvällsposten" aus Malmö berichtete, wurden die vier Frauen dieser Gruppe auch dort der Halle verwiesen. Sie antworteten mit einer förmlichen Klage beim Gleichberechtigungs-Ombudsmann. Der dürfte keineswegs nur amüsiert schmunzeln. In einem Land, in dem sich der Ex-Ministerpräsident Göran Persson als "überzeugter Feminist" bezeichnet und König Carl XVI. Gustaf seine Zweifel an der weiblichen Thronfolge auch nach Jahrzehnten nicht verziehen bekommt, macht sich niemand über militante Frauenrechtlerinnen lustig. Anzeige Die durchweg jungen Frauen vom Netzwerk "Nackte Brust" wollen mit ihren Aktionen unter anderem erreichen, dass "die Brust nicht mehr als weibliches Geschlechtsorgan angesehen wird". Dass die männliche Hälfte der Bevölkerung aber genau das von morgens bis abends und überall tue, sei für Skandinavierinnen der wichtigste und nicht akzeptable Grund für den Zwang zur Bedeckung ihrer Brüste. "Gegen die Sexualisierung und unsere Fixierung als Objekte" lautet der Kampfruf.

 

 

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