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Schokolade

Studie: Bitterschokolade senkt den Blutdruck Köln (dpa) - Bitterschokolade statt bitterer Pillen: Schon ein Stück dunkle Schokolade pro Tag senkt einer Kölner Studie zufolge den Blutdruck. Der Effekt sei zwar nicht besonders ausgeprägt, aber bemerkenswert, und vor allem ohne Gewichtszunahme oder andere Nebenwirkungen verlaufen. Schon ein Stück Bitterschokolade kann den Bluthochdruck laut einer neuen Studie messbar senken. © dpa Das betont der Pharmakologe Dirk Taubert von der Universitätsklinik Köln im "Journal of the American Medical Association" (JAMA; Bd. 298, S. 49). Bei weißer Schokolade stellte sich diese Wirkung nicht ein. An dem Versuch nahmen 44 Probanden mit leicht erhöhtem Blutdruck teil. Einige Versuchsteilnehmer aßen 18 Wochen lang täglich 6,3 Gramm dunkle Schokolade, die anderen bekamen dieselbe Menge weiße Schokolade. In der ersten Gruppe sank der Blutdruck im Mittel um 2,9 Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg) in der Pumpphase des Herzens (systolischer Wert) und um 1,9 mm Hg, während das Herz sich wieder mit Blut füllt (diastolischer Wert). Weiße Schokolade veränderte die Blutdruckwerte nicht. Bluthochdruck beginnt bei einem Wert von 140/90 (systolisch/diastolisch). Frühere Untersuchungen hatten bereits darauf hingewiesen, dass große Mengen Kakaoprodukte den Blutdruck senken können. Als Ursache gelten die im Kakao enthaltenen Polyphenole, eine Gruppe von Farb- und Geschmacksstoffen, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Mediziner befürchten jedoch, dass der positive Effekt durch die meist hohen Zucker- und Fettanteile in Kakaoprodukten wieder aufgehoben wird. Unklar war Taubert zufolge, wie sich kleine Mengen Kakao auf den Blutdruck auswirken. In der Studie habe sich nun ein kommerzielles Kakaoprodukt in kleiner Menge als ebenso wirksam erwiesen wie bewährte Ernährungsumstellungen, berichten die Kölner Ärzte. "Auch wenn die Blutdrucksenkung klein ausfiel, ist sie doch klinisch bemerkenswert", betonte Taubert. Schätzungen besagten, dass eine durchschnittliche Blutdrucksenkung um 3 mm Hg in der Bevölkerung das Todesrisiko durch Schlaganfälle um acht Prozent und das durch Herzinfarkte um fünf Prozent verringere.

Süßer als Küsse Wissenschaftler kümmern sich bekanntlich um die elementaren Dinge des Lebens. So auch jene britischen Neuropsychologen, die untersucht haben, welches Erlebnis intensiver ist: ein inniger Kuss oder der Genuss eines Stückchens Schokolade. Angebote Nahrungsergänzungsmittel Schokolade: Besser als ihr Ruf . David Lewis von der University Sussex verkabelte zehn junge Paare, um ihre Hirnreaktionen beobachten zu können. Mit einem Hirnscan konnten die Forscher so alle Regungen in verschiedenen Gehirnarealen überwachen. Außerdem zeichneten sie die Herzfrequenz der Testpersonen während des Experiments auf. Das Ergebnis: Sowohl das Küssen als auch das Essen von Schokolade lösten ein Blitzgewitter im Gehirn aus. Aber der Schokoladenkick hielt bis zu vier Mal so lange wie der Effekt eines leidenschaftlichen Kusses. Es gab nur eine Ausnahme: Ein Mädchen, das frisch verliebt in ihren Partner war. Beide Testanordnungen beschleunigten auch den Herzschlag der Männer und Frauen. So trieb Schokolade einen Ruhepuls von 60 Schlägen pro Minute auf 140. Auch Küsse ließen die Herzen höher schlagen - aber ebenfalls deutlich weniger als ein Schokostück. Anzeige Die Wissenschaftler zeigten sich verblüfft: Die psychoaktive Wirkung von Schokolade sei zwar bekannt, die Stärke des Effekts überraschte die Briten aber. Vielleicht trübte die Laborsituation die Kusslust der Paare. Schokolade lässt sich in jedem Fall ungenierter genießen. Ob Schokolade den Sieg auch davontrüge, wenn sie gegen einen Kuss in romantischer Situation antreten müsste, bleibt offen. Für den Liebesalltag können Paare jedoch aus dem Versuch lernen: Öfter mal zusammen naschen. Denn die Verbindung von Küssen und Schokolade verspricht höchsten Genuss.
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Schokolade statt Aspirin Die Schokolade ist zurzeit richtig "in" – und für mich als Mediziner erfreulich: Die positiven Eigenschaften für die Gesundheit, die werden immer zahlreicher. Jetzt soll Schokolade angeblich auch das Herzinfarkt - und Schlaganfallrisiko mindern. Schokolade statt Aspirin © Photocase Mittlerweile steht die braune Süßigkeit sogar völlig im Mittelpunkt der medizinischen Aufmerksamkeit. So haben doch tatsächlich jüngst amerikanische Wissenschaftler entdeckt, dass dunkle Schokolade den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthält. Viele kennen diese Substanz, sie ist im Kopfschmerzmittel "Aspirin" enthalten. Aber die Acetylsalicylsäure verdünnt auch das Blut oder, besser ausgedrückt, sie verhindert die Verklebung der Blutplättchen und senkt auf diese Weise das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Die US-Forscher empfehlen deshalb, regelmäßig dunkle Schokolade zu essen. Aber denken Sie daran, nur die wirklich dunkle Schokolade ist gesund. Die Liebhaber von helleren Sorten muss ich leider enttäuschen: Sie enthalten viel Fett und Zucker, dadurch gehen diese Sorten gleich "auf die Hüften", aber sie fördern auch die Blutgefäßverkalkung - und die stellt bekanntermaßen ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall dar. Anzeige © Dr. med. Günter Gerhardt

Schokolade ist gesund - vor allem in der dunklen Variante mit hohem Kakaoanteil. Die braunen Bohnen enthalten die doppelte Menge an Polyphenolen wie Rotwein. Diese senken den Blutdruck, stärken das Immunsystem und können laut neuer Untersuchung die Denkleistung steigern, so Dirk Poelmann, Forschungschef des Schokoladen-Zulieferers Barry Callebaut. Neue schonende Produktionsverfahren belassen höhere Polyphenolanteile in der Schokoladenmasse. Sorten mit geringerem Kakaogehalt, so zeigte eine in Spanien durchgeführte Studie, bieten indes keinen gesundheitlichen Vorteil. Bitterschokolade mit 70 und mehr Prozent Kakao ist allerdings auf dem Vormarsch.

Kakao gegen Durchfall:
Als Hausmittel gegen Durchfall ist Schokolade schon länger bekannt. Nun haben Wissenschaftler vom Children´s Hospital&Research Center in Oakland die Wirkungsweise erforscht: Die in Kakaobohnen reichlich enthaltenen Flavonoide binden das Protein CFTR. CFTR reguliert die Flüssigkeitsabgabe im Darm. Wird es blockiert, gibt der Verdauungstrakt weniger Wasser ab. Besonders Bitterschokolade, die einen hohen Anteil an Kakao besitzt, kann deshalb bei Durchfall Besserung bewirken. Die Forscher hoffen, dass ihre Entdeckung hilft, verträgliche und kostengünstige Medikamente zu entwickeln.

40 Prozent aller Frauen leiden laut Umfragen unter einer wiederkehrenden, unbändigen Lust auf Süßes. Woher dieser Heißhunger kommt, ist noch nicht ausreichend belegt. „Dass einzelne Inhaltsstoffe süchtig machen, ist sicher auszuschließen“, sagt Reinhard Matissek, Direktor des Lebensmittelchemischen Instituts des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (LCI).
Auch die „Dosis“ anderer psychoaktiver Komponenten ist relativ gering, so dass die „Sucht“, mit der Schokoladen-Fans ihre fehlende Disziplin entschuldigen, eher auf dem angenehmen Geschmack, dem Aroma und dem zarten Schmelz von Schokolade basieren dürfte:
Koffein kommt in 100 Gramm dunkler Schokolade nur in Spuren von rund 68 Milligramm vor. Um die Wirkung einer Tasse Kaffee zu erreichen, müssten Schokofreaks ungefähr vier Tafeln essen.
Eine ähnliche Wirkung wie das Koffein hat Theobromin, das mit 200 Milligramm ebenfalls in geringen Mengen in der Schokolade enthalten ist. Die Substanz, die vor allem im Kakaopulver vorkommt, soll die Blutgefäße erweitern und den Herzmuskel anregen.
Außerdem enthält Schokolade kleinste Mengen von biogenen Aminen. Sie steigern den Blutdruck, beeinflussen die Gehirnfunktionen und machen gute Stimmung. Besonders Phenylethylamin (PEA), das ein Milligramm von 100 Gramm Schokolade ausmacht, steht im Ruf, die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn zu bewirken, einem Botenstoff, der Lust- und Glücksempfinden auslösen kann.

Schokolade ist weltweit mit Sicherheit die begehrteste Süßigkeit. War der Genuss von Kakaobohnen in den Kulturkreisen der Inkas, Mayas, Azteken und Tolteken zunächst Medizinmännern und Magiern vorbehalten und dienten die Früchte lange sogar als Zahlungsmittel, so begann der Siegeszug erst nach der Entdeckung Amerikas durch Columbus. Cortez hatte die Kakaobohne an den spanischen Hof gebracht, und obwohl der Kakaotrunk wegen seiner starken und herben Würze den Europäern anfangs überhaupt nicht mundete, änderte sich dies schnell, als man Honig oder Rohrzucker zugab.
Die uns geläufige boomende Schokoladenindustrie entstand allerdings erst im 19. Jahrhundert, als man riesige Kakaoplantagen vor allem in Afrika anlegte und Schokolade zum unverzichtbaren Massenkonsumartikel wurde.

Studie: Dunkle Schokolade kann Herzinfarkten vorbeugen Etwas dunkle Schokolade täglich kann laut einer neuen Studie möglicherweise die gleiche Wirkung wie Aspirin haben. Schokoladenverarbeitung in der Küche © AFP "Die Zusammensetzung der Kakaobohne hat einen ähnlichen biochemischen Effekt wie Aspirin, um Blutgerinsel zu verringern und so Herzanfällen vorzubeugen", sagte Diane Becker von der Johns Hopkins University School of Medicine auf einer Konferenz zu Herzerkrankungen in Chicago. Das Risiko für Herzinfarkte könne um die Hälfte reduziert werden. Das sei allerdings keine Aufforderung, jeden Tag große Mengen Schokolade in sich hineinzustopfen, betonte die Professorin. Es gehe vielmehr darum, zwei Esslöffel reine Bitterschokolade täglich zu sich zu nehmen. Quiz Wie gut kochen Sie wirklich? Was ist Cumin und Julienne? Testen Sie Ihr Küchenwissen. mehr Bereits seit 20 Jahren ist bei Wissenschaftlern bekannt, dass in Maßen genossene dunkle Schokolade den Blutdruck senken kann. "Ein bisschen Schokolade oder einen Schluck heiße Schokolade ist wahrscheinlich gut für die persönliche Gesundheit", sagte Becker. Die Schokolade dürfe nur nicht mit sehr viel Fett oder Butter angereichert sein.

Macht Schokolade wirklich glücklich?
Schokolade macht Pickel, süchtig oder glücklich - viele Mythen ranken sich um das Liebste der Naschkatzen. Was stimmt, was stimmt nicht?
Schokolade macht Pickel Stimmt nicht. Pickel entstehen durch übermäßige Talgproduktion und verstopfte Hautporen. Zwar lässt sich Akne durch Fasten bis zu 30 Prozent reduzieren, der Schokolade allein kann am Entstehen von Pickeln aber sicherlich keine Schuld gegeben werden. Wer nach dem Naschen über starken Pickelbefall klagt, sollte also lieber einmal zum Arzt gehen. Vielleicht steckt ja eine Allergie gegen Nüsse vor? Diese können aus produktionstechnischen Gründen übrigens auch in ganz normaler Milch-Schokolade auftauchen.

Zartbitterschokolade hat weniger Kalorien als Vollmilchschokolade Stimmt. Durch den höheren Milchgehalt ist die Vollmilchschokolade eine etwas größere Kalorienbombe. Allerdings ist der Unterschied gering: Eine Tafel Zartbutter hat 507 Kalorien, eine Tafel Vollmilchschokolade dagegen 530 Kalorien.

Schokolade macht glücklich! Bei Stress, Sorgen und Unwohlsein: Schokolade gilt als Wundermittel gegen schlechte Laune. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt bei 10 Kilogramm Schokolade im Jahr, das entspricht etwa 100 Tafeln. Nicht ohne Grund: Schokolade enthält eine Aminosäure, die im Gehirn zum Botenstoff Serotin umgewandelt werden kann. Wird viel Serotonin im Gehirn gebildet, wirkt sich das positiv auf die Stimmung aus.

Wirkt Schokolade aphrodisierend? Schokolade war schon bei den Azteken bekannt: Sie mischten einen Liebestrunk aus Kakaobohnen. Leider konnte eine entsprechende Wirkung bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Schokolade steigert zwar das Wohlbefinden, hat aber nicht annähernd die Wirkung von Viagra. Allerdings enthält Schokolade den Stoff Phenylethylamin. Dieser ist wie der Muntermacher Adrenalin aufgebaut und lässt Pulsfrequenz, Blutdruck und Blutzuckerspiegel ansteigen. Eine Tafel Zartbitterschokolade enthält fast soviel Koffein wie eine Tasse Kaffee.

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